Über mich

Hallo und herzlich willkommen auf meiner Foto-Seite im Netz!

Ich bin ein Hobbyfotograf, Baujahr 1972. Meine allerersten Berührungspunkte mit Fotografie hatte ich bereits Anfang der 80er Jahre in früher Jugend mit einer Agfamatic 5008 Pocket-Kamera, dieses winzige Ding, bei dem man kaum was durch den Sucher gesehen hat, einfach draufhielt, abdrückte und hoffte, dass irgendwas halbwegs Erkennbares rauskommt. Bildqualität? Eine Katastrophe. Fotografisches Auge? Fehlanzeige. Heute rollen sich mir die Fußnägel, wenn ich die alten Abzüge anschaue - aber ein paar Zufallstreffer waren tatsächlich dabei. Die zähle ich heute noch zu meinen ersten kleinen Erfolgen.

Ein paar Jahre später kam dann die Agfa Silette ins Spiel – mein erster Schritt ins echte Kleinbild mit Farbfilm. Plötzlich war alles anders: schärfer, farbiger, ernsthafter. Der Ritsch-Ratsch-Bildmatsch war vorbei.

Richtig gezündet hat es aber erst, als eine Freundin mich 1990 in ihre Schwarz-Weiß-Dunkelkammer mitnahm. Wir haben zusammen Abzüge gemacht, sie hat mir die Basics der Entwicklung beigebracht und ich war völlig fasziniert.

Von da an ging’s ernsthaft los: ich hab mich vor allem in die Schwarz-Weiß-Fotografie verliebt (davor natürlich zuerst in meine Freundin ;-)), Filme selbst entwickelt, mir eine eigene Dunkelkammer eingerichtet und jahrelang hochwertige, teils großformatige Abzüge von meinen Aufnahmen gemacht. Sogar eine gebrauchte, zweiäugige Rolleiflex T-Modell hab ich mir seinerzeit zugelegt und eine Zeit lang Mittelformat fotografiert. Die Belichtungszeiten für die Rolleiflex habe ich mit einem alten Gossen Profisix Handbelichtungsmesser ermittelt.

Ich habe auch Farbfilme und Farb-Abzüge selbst entwickelt, aber die Chemiekaliendämpfe, die mich nach einigen Stunden in der Dunkelkammer völlig "high" machten, die teuren Materialien und der ganze Aufwand … nee, das war nicht so mein Ding.

Digital ging’s dann los im Jahr 2001: Ich war beruflich ein paar Monate in den USA, meine Frau konnte nicht mit, also hab ich mir eine Canon PowerShot 110 zugelegt (eine digitale Kompaktkamera mit nur 1024×768 Pixeln, nur JPEG, damals noch sündhaft teuer) , um ihr regelmäßig Bilder in einem kleinen privaten Blog zu schicken. Ich war total geflasht – der Digital-Fotografie-Virus hatte mich erwischt!

Danach ging’s Schlag auf Schlag:

2003: Pentax Optio 550 – plötzlich 2592×1944 Pixel, ein Wahnsinnssprung!
2004: Konica Minolta DiMAGE A2 mit 8 Megapixeln.
2005: Meine erste DSLR – Canon EOS 20D.
2006: Die winzige Sony DSC-T30 als Immer-Dabei-Kamera.
2009: Canon PowerShot G10, klein, aber verdammt fein.
2011: Vor einem Ägypten-Urlaub habe ich mir dann die Canon EOS 7D zugelegt – eine Spitzenkamera!
2014–2015: 9 Monate in Taiwan gelebt und gearbeitet – die 7D war mir zu klobig, das Equipment zu schwer, also hab ich mir die extrem teure, aber fantastische Sony RX1R gegönnt (der Geldbeutel hat immer noch Narben). Eine Vernunftentscheidung? Sicher nicht! Die Fixierung auf 35mm Festbrennweite: spannend!
2020: Umstieg auf Fuji mit der X-T3 – leichter, kompakter, Spitzenqualität, einfach mehr Spaß.

Seit Februar 2026 bin ich ein stolzer Besitzer einer Nikon Zf, die ich vor allem mit diversen manuellen M42-Vintage-Objektiven (Zeiss, Asahi Pentax & Co.) verwenden will. Ein bisschen "back to the roots", zurück zu dem Gefühl der guten, alten Analogzeit, entschleunigt, manuell, aber mit hochmoderner Technik "unter der Motorhaube".

Seit 2013 bis heute habe ich immer wieder sehr viel mit dem iPhone fotografiert, oft aus Bequemlichkeit, die anderen Kameras blieben leider zu oft im Regal stehen. Aber besser immer eine Kamera dabei als gar nicht zu fotografieren.

Digital fotografiere ich fast immer in Farbe, konvertiere aber regelmäßig Aufnahmen in Schwarz-Weiß. Was man heute mit digitaler Bearbeitung in ein paar Sekunden hinbekommt (Belichtung, Kontrast, Gradation, Ausschnitt …), dafür hab ich früher stundenlang in der Dunkelkammer geackert, Belichtungsreihen, Abwedeln, Nachbelichten, verschiedene Papiere in unterschiedlicher Gradation probiert. In der digitalen Bildbearbeitung reicht ein kurzes Zupfen an einem kleinen Schieberegler ...

Nach über 35 Jahren als leidenschaftlicher Hobbyfotograf hab ich jetzt spontan beschlossen, diesen Fotoblog zu starten. Rein aus Spaß. Ich habe mir vorgenommen, dran zu bleiben – wie sagte doch so schön ein berühmter deutscher Fußballer: „Schaun mer mal!“

Ich hoffe, Du findest den ein oder anderen interessanten, inspirierenden oder motivierenden Beitrag, der Dir Freude bereitet.

Ich wünsch Dir stets gutes Licht, einen "flotten Finger", viel Spaß beim Fotografieren und jede Menge toller Bilder!